Feuchtigkeitssensor im Druckluftsystem des Melkroboters

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Taupunktsensor (Feuchtigkeitssensor) im Druckluftsystem des Lely Astronaut Melkroboters: Ihre Versicherung für lange Lebensdauer und geringe Wartungskosten.

Druckluft wird benötigt, um den Astronaut Melkroboter zu betreiben. Die Qualität dieser Luft ist sehr wichtig, da sie Ventile und Zylinder betreibt aber auch in Kontakt mit der Milch kommen kann. Verschiedene Abläufe benötigen unterschiedliche Qualitäten von Luft. Der Prozess beginnt mit der Qualität der Druckluft. Gemäß der üblichen Vorgaben muss jeder Kompressor saubere Frischluft ansaugen und nie Luft, die im Stall zirkuliert. Um jegliche Möglichkeit der Verunreinigung durch Öl auszuschließen, hat sich Lely ganz bewusst für einen ölfreien Kompressor im Lely Astronaut Melkroboter entschieden.

Immer wenn die Luft mit Feuchtigkeit versehen ist, kann dies die Funktion der Ventile beeinflussen. Bei niedrigen Temperaturen kann sie kondensieren oder sogar Eis bilden. Die Ventile können sich verklemmen. In anderen Fällen kann sie Korrosion verursachen und damit die Wartungskosten des Systems erhöhen. Aufgrund der Tatsache, dass die Druckluftzylinder wartungsfrei sind, muss die Druckluft 'trocken' sein, da Feuchtigkeit die Funktion der Zylinder und Ventile beeinflusst kann, welches zu Schäden führen kann. In extremen Situationen kann Feuchtigkeit dazu führen, dass die pneumatischen Bauteile im Roboter überholt werden müssen. Eine unnötige Reparatur.

Wasser ist ebenso ein Platz, wo sich Bakterien aufhalten können, was der Hauptgrund dafür ist, dass Luft trocken sein muss, wenn sie in der Lebensmittelindustrie genutzt wird. Alle Kompressoren, die beim Melkroboter genutzt werden, müssen mit passenden Lufttrocknern und Filtern ausgestattet sein.

Luft, die in Kontakt mit Milch kommt wird durch einen Aktivkohlefilter geleitet. Dieser Filter absorbiert aufgelöstes Gas und Dunst. Aktivkohlefilter reagierten empfindlich auf Öl und ihre Effektivität hängt von der Temperatur ab. Höhere Temperaturen reduzieren die Effektivität. Um Risiken zu vermeiden, sollte der Aktivkohlefilter mindestens einmal im Jahr am ASTRONAUT gewechselt werden..

Unter keinen Umständen darf Wasser in das Druckluftsystem des ASTRONAUT gelangen. Um sicherzustellen, das der Wassergehalt des Luftsystems im erforderlichen Limit ist, wird ein Kontrollsystem wie der Feuchtigkeitssensor, benötigt. Sensoren, die den Taupunkt/die Feuchtigkeit in Druckluftsystem messen, sind relativ teuer. Häufig reichen die Standardanforderungen aus. Lely hat daher einen eigenen Feuchtigkeitssensor entwickelt. Dieser einzigartige Sensor löst einen Alarm aus sobald Feuchtigkeit der Druckluft zu nahe an die Grenzwerte kommt und sie so kondensieren kann. Die Annahme ist falsch, dass es nur bei niedrigen Temperaturen zu Kondensation kommen kann, das Risiko dafür ist allerdings höher.

Die meisten Feuchtigkeitssensoren müssen jährlich kalibriert werden. Dieser Feuchtigkeitssensor im ASTRONAUT nicht, er sollte aber ? wie jeder andere Sensor auch ? einmal im Jahr vorsorglich überprüft werden. Sie werden den Taupunktsensor nicht für den täglichen Gebrauch des Roboters brauchen. Er ist allerdings eines der Merkmale des ASTRONAUT, die mehr oder weniger wie eine Versicherung fungieren. Er ist vorhanden und sie werden ihn hoffentlich nie brauchen. Aber falls er einen Alarm auslöst, wird er Sie vor Schaden bewahren.