T4C 3.7 - Behandlungspläne und Wiederkauaktivität

Mit dem letzten Update von T4C wurden mehrere Funktionalitäten geändert. Unter anderem wurden die Behandlungspläne und der Wiederkau-KPI optimiert. In diesem Artikel besprechen wir die Einzelheiten ausführlicher.

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Lely T4C 3.7 - Behandlungspläne

Egal, ob ein Betrieb einen, vier oder 16 Melkroboter hat, die Arbeit nach Standardarbeitsverfahren (SOP) oder Protokollen ist wichtig und wird mehr und mehr zum Standard. Die Arbeit nach Protokollen verringert das Risiko von vergessenen Schritten und sorgt für mehr Gewissheit. Bei der Entwicklung von T4C haben wir das immer im Hinterkopf, wie z. B. bei der Verbesserung der Behandlungspläne. Hier wird der nächste Schritt bei der Arbeit nach Protokollen in Verbindung mit T4C in die Tat umgesetzt.

Wie funktioniert es?

Bei den Behandlungsplänen in T4C 3.7 bieten wir jetzt die Möglichkeit, unregelmäßige Behandlungsintervalle, mehrere Medikamente und Aktionen wie „Besamung“ zu verwenden. Wenn ein Behandlungsplan für eine Kuh im „Bericht 14 – Krankheit Behandlung Aufgaben“ angewendet wird, können Sie die Aufgaben sehen, die heute erledigt werden müssen. Außerdem ist es jetzt möglich, eine OvSync-Strategie als eine vorab geplante mehrstufige Behandlung anzuwenden. Daneben wird die standardmäßige Liste von Krankheiten in T4C gemäß ICAR-Standards aktualisiert. Sie enthält jetzt z. B. auch Impfungen und Fruchtbarkeitsbehandlungen. 

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Was bringt es uns?

•    Landwirt, FMS-Herdenmanager und Tierarzt können Behandlungspläne erstellen, die den Bedürfnissen des Landwirts und den örtlichen Gegebenheiten entsprechen.
•    Es ist möglich, Behandlungspläne mit mehreren Medikamenten zu verwenden, wie eine Behandlung zum Trockenstehen einschließlich Zitzenversiegelung.
•    Leichtere und benutzerfreundlichere Verwendung von Behandlungsplänen, eine geringere Wahrscheinlichkeit von vergessenen Schritten und somit mehr Bedienkomfort.
•    Überblick über heute zu erledigende Aufgaben („Bericht 14 – Krankheit Behandlung Aufgaben“)

Lely T4C 3.7 – Wiederkauaktivität

Das Wiederkauen ist ein zuverlässiger Indikator für das Wohlbefinden der Kühe. Zu viel oder zu wenig Wiederkauen zeigt an, dass etwas nicht in Ordnung ist, d. h. Handeln ist erforderlich. Der KPI zur Wiederkauaktivität auf der T4C-Startseite meldet Landwirten kranke Kühe und Änderungen bei den Werten der Herde und gibt zusätzlich Gewissheit bei Kühen in der Brunst. Ab dem T4C-Update 3.7 liegt der Schwerpunkt mehr auf den Änderungen der Wiederkauaktivität im Vergleich zu festgelegten Werten. Das führt zu noch mehr Aufmerksamkeit hinsichtlich Veränderungen bei der Wiederkauaktivität und zu größerer Einheitlichkeit auf der T4C-Startseite.

Wiederkau-KPI

Die farbigen Bereiche des KPIs „Wiederkauaktivität“ hängen jetzt vom durchschnittlichen Wiederkauen im Betrieb ab (außer für die QWES-HR-Responder). Falls der KPI im gelben Bereich (+/- 10 % Abweichung) oder im roten Bereich (+/- 15 % Abweichung) ist, zeigt das eine signifikante Abweichung vom normalen Wiederkauen an und es wird empfohlen, der Ursache nachzugehen und Maßnahmen zu ergreifen.

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Beobachtung des Wiederkautrends
•    Mit dem Bericht 20, „Tagesmilchproduktion über längere Zeit“ sehen Sie den Trend besser. Dadurch können Sie sich auf Änderungen konzentrieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Oder öffnen Sie den Bericht 24, „Gesundheit Aktivität/Wiederkauaktivität“, um zu sehen, welche Kühe die Störung verursachen.
•    Wenn die Wiederkauaktivität von Tag zu Tag stark schwankt, ist es in der Regel ratsam, sich die Kuh anzusehen, die das verursacht. Was ist anders an Tagen mit vermehrtem Wiederkauen, denken Sie an einen unterschiedlichen Fütterungsplan oder an eine Störung der Kühe.

Eine Kuh mit geringer Wiederkauaktivität (Bericht 24 - „Gesundheit Aktivität/Wiederkauaktivität“) stellt in Kombination mit folgenden Faktoren ein Risiko dar:
•    Fett- & Eiweißgehalt
•    Verringerte Milchleistung
•    Kraftfutteraufnahme

Was bringt es uns?

Durch diese Art der Überwachung wird eine bessere Konzentration auf die Wiederkauaktivität im Betrieb möglich.

Lely T4C 3.7 – Allgemeine Updates

Bericht 10 – Hinweis Krankheit

Im Bericht 10, „Hinweis Krankheit“ wurde der Parameter „Leistung Frischlaktierende“ eingeführt. Dieser vergleicht die Milchleistung der Kuh mit dem Durchschnitt der Gruppe mit der gleichen Anzahl von Tagen in der Laktation. Wenn die Milchleistung im Vergleich zur Gruppe zu niedrig ist, wird ein Hinweis dafür im Bericht 10, „Hinweis Krankheit“ gemeldet. Dieser Parameter betrifft nur die ersten 21 Tage der Laktation und ist eine wertvolle Ergänzung für die Suche nach Kühen mit Ketose oder Metritis. 

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Zusammenführung von Bericht 13 und 14

Der Bericht 13, „Misslungene Melkungen“ ist der neue Bericht für fehlgeschlagene Melkungen. In den Einstellungen des Berichts können Sie wählen, ob Sie standardmäßig alle misslungenen Melkungen sehen möchten oder nur die misslungenen Melkungen, in deren Anschluss die Kuh keine erfolgreiche Melkung hatte. Dazu verwenden Sie die Option „Nur aktuell misslungene Melkungen anzeigen“.

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T4C Vector - Einfachere manuelle Erfassung der Anzahl von Kühen in einer Gruppe und des Gewichts der Tiere

Für T4C Vector ist es möglich, die Anzahl der Kühe in einem Bereich manuell einzugeben. Mit dieser Version von T4C wurde das erleichtert und Sie können für Mastrinder auch das durchschnittliche Gewicht eingeben. Im „Bericht 78 – Fütterung – Futteraufnahme Mastrinder“ wird das Gewicht dann im Diagramm angezeigt.

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