Im Bullenmastbetrieb der Familie Wolters werden die ca. 550 Bullen mit dem Lely Vector gefüttert.

Höhere Tageszunahmen in der Bullenmast dank vollautomatisierter Fütterung mit dem Lely Vector

Auf dem Bullenmastbetrieb von Johannes und Gabi Wolters in Heek füttert seit einem halben Jahr der Lely Vector Fütterungsroboter. Vollautomatisch mischt er die gewünschte Futterration an, bringt sie auf den Futtertisch aus und schiebt mehrmals täglich das Futter an, sodass es immer in ausreichender Menge vorhanden und gut erreichbar ist. Da die Stallungen bereits vorhanden waren, wurde das innovative Fütterungssystem den bestehenden Gegebenheiten angepasst und clever integriert. So werden jetzt alle drei Ställe mit Routenweiten von bis zu 350 Metern zuverlässig angefahren und die ca. 550 Bullen effizient und vollautomatisch gefüttert.

Wer den Lely Vector schon Mal in Betrieb gesehen hat weiß bestimmt, dass die Befüllung üblicherweise durch den Lely Feed Grabber erfolgt, ein speziell entwickeltes Kransystem mit Greifarm, dass die selbstständige Befüllung des Roboters ermöglicht. Hier findet man bei Familie Wolters eine interessante Alternativlösung, die die Befüllung des Fütterungsroboters über einen 30m³ großen Pumpe Container gewährleistet, wodurch ein deutlich schnelleres Befüllen des Mischbehälters möglich ist. So kann den ca. 550 Fleckviehbullen durchschnittlich fünf Mal am Tag frisch angemischtes Futter geboten werden. Die Erfahrungen anderer Betriebe mit Fütterungsroboter zeigen, dass sich durch das häufige Füttern die Tageszunahmen der Mastbullen deutlich erhöhen – ein wichtiger Fakt, der Familie Wolters in ihrer Kaufentscheidung bestärkte.

Ein weiterer Vorteil der automatischen Fütterung in der Bullenmast ist die genaue Überwachung der Rationen und der Futteraufnahmen in den verschieden Buchten. Der Laser am Fütterungsroboter tastet den Futtertisch optisch ab und sorgt dafür, dass jede Bucht immer ihren speziellen Bedürfnissen entsprechend genug Futter im Trog hat. So können verschiedene Mastperioden deutlich genauer gefüttert werden, da die Futtermengen sich dem Alter der Tiere anpassen. Ist noch Futter von der letzten Ration übrig, wird nicht oder weniger nachgefüttert, so wird garantiert, dass immer frisches Futter verfügbar ist. Zusätzlich ermöglicht das T4C Managementprogramm die automatische Berechnung der täglichen Futterkosten je Bucht, Gruppe oder des gesamten Stalls. Dies garantiert dem Landwirt effizientes Arbeiten und schnellstmögliche Analyse von Problemen im Betriebsablauf.

Durch die vollautomatisierte Fütterung der Mastbullen lässt sich die Arbeitszeit im Stall deutlich verringern und so bleibt Familie Wolters am Ende des Tages nicht nur ein wirtschaftlicher Zugewinn und mehr Flexibilität im Arbeitsalltag auf dem Betrieb, sondern auch mehr Zeit für die Familie.

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