Christian Ahlswede wagte den ganz großen Sprung und wechselte direkt von der Anbindehaltung zum automatischen Melken. 

2013 entschloss er sich einen Neubau mit etwa 90 Liegeboxen zu errichten. Damals erst noch mit einem Lely Astronaut A4 Melkroboter, der zwei Roboter, ein A5, kam dann 2020 dazu. 

Neben vielen positiven Aspekten, schätzt Christian vor allem die Zellzahlmessung an seinen Roboter. Aufgrund von Euterproblemen wurde sie damals am A4 noch nachgerüstet, beim A5 entschloss sich Christian gleich für den direkten Einbau. 

Der Betrieb von Familie Ahlswede liegt in Holzen, südlich von Hameln. 2013 entschloss sich die Familie für den Neubau, seitdem werden alle 90 Kühe automatisch gemolken. 

Christian wollte einfach flexibler werden, zeitlich unabhängiger arbeiten und mehr Daten über seine Tiere bekommen. Auch die körperliche Belastung in der Anbindehaltung war nicht mehr tragbar. So war schnell klar - es sollte der Umstieg auf AMS folgen. Da der Melkstand komplett übersprungen wurde, war für die Familie am Anfang alles komplett neu. 

In den Sommermonaten kamen immer wieder Euterprobleme zum Vorschein, die Zellzahlen stiegen und man konnte so schnell nicht gezielt auf Einzeltiere reagieren. Daher wurde die Lely Zellzahlmessung "MQCC" am damals noch einzigen Roboter, dem A4, nachgerüstet. So konnte Ahlswede gezielt auf euterkranke Tiere eingehen, behandeln und weiter beobachten. Oft schon bevor die Milch eingebrochen ist oder er zum Antibiotika greifen musste. Daher war für ihn klar - am zweiten Roboter muss das MQCC gleich eingebaut werden. "Die Lely Zellzahlmessung gehört für mich in jeden Roboter - ich kann einfach viel gezielter und schneller arbeiten. Dadurch halte ich die Milchleistung aufrecht spare Kosten ein", so Christian Ahlswede. 

In Zukunft soll auch die Klauengesundheit weiter optimiert werden, damit die Kühe noch einfacher zum Roboter gehen können. 

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