Praxisbericht: 1000 kg mehr Milch im Milchtank

In Mitten der Ackerbauregion des südlichen Niederrheins, in der Nähe von Erkelenz, befindet sich der Milchviehbetrieb der Theißen-Morjan GbR. Dort bewirtschaftet Volker Morjan gemeinsam mit seinem Schwiegervater Horst Theißen den 98 ha großen Gemischtbetrieb, in dem neben Rüben, Weizen sowie Futterbau auch Milchviehhaltung ein fester Bestandteil des Betriebs ist.

19. Juni 2013

Neuigkeiten

Im Jahr 2010 wurde der Entschluss gefasst, in einen neuen und komfortablen Boxenlaufstall umzuziehen. Bei der Auswahl der Melktechnik  wurde schließlich auch die Melkroboter-Lösung in engeren Betracht gezogen.  „Mir gefiel die flexiblere Arbeitseinteilung, die mir ermöglicht, die Arbeiten auf dem Feld erst mal zu beenden ohne durch feste Melkzeiten gestört zu werden“ sagt Volker Morjan überzeugt. „Die Entscheidung haben wir schließlich nach einem Schnupperhoftag in der Eifel getroffen, wo wir wertvolle Informationen zur Wirtschaftlichkeit, Managementarbeiten sowie bauliche Lösungen erhalten haben“. Die Kosten für ein externes Melkhaus mit passendem Wartebereich wären gegenüber der Melkroboter-Lösung wesentlich höher ausgefallen. Im Frühjahr 2011 wurde dann zunächst mit 65 Tieren an den beiden Lely Astronaut A3 Next Melkrobotern begonnen. Nach zwei Wochen hatten die Kühe das neue System angenommen und weitere zwei Wochen später kamen, auf Grund von Zukauf und Kalbungen weitere 36 Kühe hinzu. Die Erwartungen an die neue Technik  sehen die beiden Betriebsleiter erfüllt.

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Die tägliche Arbeit pro Kuh konnte deutlich reduziert und somit Arbeitskapazität freigesetzt werden. Darüber hinaus sind die Kühe wesentlich ruhiger geworden, da sie nun nicht mehr morgens und abends komplett durch den Stall getrieben werden müssen. Dank des freien Kuhverkehrs kann nun jede Kuh frei nach Ihren Bedürfnissen entscheiden was sie tun möchte. Das mehrmalige Melken und die besseren Haltungsbedingungen im neuen Stall, dankten die Kühe den beiden Milchviehhaltern bereits nach kurzer Zeit mit einer Leistungssteigerung  von 1000 kg Milch mehr im Milchtank. „Leistungsbereite Kühe bringen nun einen höheren Milchertrag, was ich auf das mehrmalige und leistungsgerechte Melken zurückführe“, berichtet der Volker Morjan stolz.

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Trotz der flexibleren Arbeitseinteilung ist sich der junge Milchviehhalter aber bewusst, täglich seine Routinearbeiten gewissenhaft erledigen zu müssen. „Der Roboter kann selbst keine Krankheiten erkennen, liefert aber mit den einzelnen Sensoren wie z.B. Leitfähigkeit, Temperatur und Wiederkauverhalten frühzeitig wertvolle Informationen, die auf kritische Tiere hinweisen“. Morgens und abends bei der Stallkontrolle werden diese Daten dann verwendet, um den Status der Herde bzw. von Einzeltieren zu beurteilen. Ein Schalmtest sowie zusätzliche Viertelgemelksproben vor dem Trockenstellen sind gängige Praxis um die Kühe im Betrieb gezielt zu behandeln.

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Im Frühjahr 2013 wurde eine weitere automatische Lösung in den Betriebsablauf integriert. Seitdem ist der Lely Juno Futterschieber verantwortlich dafür, dass stets frisches Futter am Fressgitter erreichbar ist. „Es ist eine einmalige Investition, die später noch etwas Strom kostet, aber im Vergleich zum Kraftstoffverbrauch wesentlich günstiger ist“. Täglich zieht der Juno 6 mal seine Runden, was die Kühe immer wieder zum Fressen animiert. Die gesteigerte Futteraufnahme hat den positiven Nebeneffekt, dass er nun morgens weniger Futterreste beseitigen muss.  Bei der Entscheidung  für den automatischen Futterschieber war für die beiden Landwirte aber auf Grund der Betriebssituation auch ausschlaggebend, eine Arbeitserleichterung zu erhalten, die gleichzeitig eine regelmäßige Versorgung der Tiere sicherstellt.

Lely Deutschland GmbH i.V.m. Lely Center Köln GmbH,
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