Bei der Gründung der Sauerlandmilch GbR wurden Friedberts elterlicher und Johannes großelterlicher Betrieb zusammengelegt und der Bestand von 70 auf 385 Kühe erweitert.

“Geht es der Kuh gut, geht es auch uns gut”, wurde 2013 der neue Stall nach modernsten Kuhkomfort- und Tiergesundheitskriterien gebaut.

Johannes und Friedbert haben hier ein besonders tierfreundliches Konzept “rund um die Kuh” realisiert. Jetzt haben die Kühe das optimale Umfeld sich wohl zu fühlen und Hochleistung zu bringen. Und zwar nachhaltig von Geburt an bis zum Verlassen des Hofes auf gleichbleibend hohem Niveau. Der im letzten Jahr gebaute Jungviehstall garantiert beste Bedingungen vom Kalb bis zur Kuh. Das ist der zweite Grund für positive Zukunftsaussichten.

Das Gebäudekonzept stammt ursprünglich aus Kanada. Es ist ein Dairy-Logic-Stallkonzept mit sechsreihigem Liegeboxenlaufstall und außenliegenden Futtertischen. Sie haben etwa 200 Liegeboxen mit Tiefstreu und einen separaten Strohbereich für 10 Kühe zum Abkalben. Es gibt die Möglichkeit Kühe mit besonderen Bedürfnissen zu separieren. Der Roboter kann diese Tiere automatisch selektieren. Hinter dem Roboter ist der Klauenstand angeschlossen, wo alle Maßnahmen am Tier vollzogen werden können. Dabei ist es wichtig, dass eine Person jede Kuh in kurzer Zeit ohne Stress überall hinbekommt. Die Gebäudehülle hat einen Umfang von 40x80 Metern mit einer angeschlossenen Futterküche für den Vector. Direkt neben dem Stall ist das Bürogebäude, in dem die Technik untergebracht ist und die Milch gelagert wird. In die gesamte Planungs- und Umsetzungsphase war von Anfang an das zuständige Lely Center eingebunden, das bis heute die kontinuierliche Weiterentwicklung des Betriebes begleitet.

Derzeit bewirtschaften Johannes und Friedbert zusätzlich etwa 180 ha Fläche. Davon sind 100 ha Dauergrünland und 80 ha Ackerfutter und Marktfruchtbau. Der Acker-futterbau teilt sich auf in 45 ha Silomais, 15 ha Ackerfutter aus Luzernegras, Kleegras und reines Ackergras, außerdem in GPS und 8 ha Futterweizen. Es ist ihnen wichtig die höchsten Qualitäten zu erzeugen.

Die Arbeit teilen sich die beiden. Johannes ist zuständig für das Herdenmanagement, für die Fütterung und für die Außenwirtschaft. Friedbert kümmert sich um das Milchvieh im Stall, die Melktechnik und ihre Wartung, sowie Tierbehandlungen, Klauenpflege und die Büroarbeit. Die Jungvieharbeit erledigen sie in Absprache.

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