5.000 Lely Collector mit Unterschriften aus dem Lely Werk
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202629. Sep.16:46Zuletzt aktualisiert: 14. Okt. 2026

Eine Erfolgsgeschichte vom Betrieb AG „Schwarzbuntzucht“ Fischbeck

Vor zehn Jahren wurde auf dem Betrieb AG „Schwarzbuntzucht“ Fischbeck von Sebastian Gumtz ein besonderer Meilenstein gefeiert: Die Installation des 5.000. Lely Collectors weltweit. Heute, anlässlich des 10.000. ausgelieferten Collectors, blicken wir gemeinsam zurück. Wie hat sich der Betrieb seitdem entwickelt? Welche Erfahrungen wurden gesammelt? Und warum spielt der Collector auch in den Zukunftsplänen des Betriebs eine wichtige Rolle?

Eine besondere Überraschung

Als Sebastian Gumtz damals erfuhr, dass sein Betrieb den 5.000. Lely Collector erhalten würde, kam die Nachricht überraschend.

„Wir wussten das vorher gar nicht so richtig. Das Lely Center hatte gesagt, dass sie noch etwas vorbereitet hätten. Als wir dann erfahren haben, dass wir den 5.000. Collector bekommen, war das natürlich spannend und aufregend.“

 

Die Übergabe blieb nachhaltig in Erinnerung. Besonders die Unterschriften auf der Motorhaube des Jubiläums-Collectors sind bis heute erhalten.

„Wenn ich die Unterschriften sehe, freue ich mich immer noch darüber. Das ist etwas ganz Besonderes. Ich denke auch, dass es für die Mitarbeiter damals eine große Ehre war.“

 

Auf der Suche nach mehr Klauengesundheit

Der Weg zum Collector begann mit einer konkreten Herausforderung im Stall. Auf dem Betrieb war zuvor eine Schleppschieberanlage im Einsatz. Trotz regelmäßiger Entmistung blieben Gülleseen auf den Laufgängen zurück, was sich negativ auf die Klauengesundheit auswirkte.

 

„Wir haben nach einer Lösung gesucht, um die Klauengesundheit zu verbessern. Außerdem kam es immer wieder zu Verletzungen durch die Schieberanlage an den Fundamenten.“

Da Familie Gumtz bereits mit Lely Melkrobotern arbeitete, lag es nahe, sich auch mit dem Collector zu beschäftigen. Verschiedene Betriebe wurden besucht und die Technik unter unterschiedlichen Bedingungen begutachtet.

„Letztendlich war es vor allem das Thema Tiergesundheit, das den Ausschlag gab.“

 

Messbare Verbesserungen bei der Klauengesundheit

Einer der größten Vorteile zeigte sich bereits nach der Einführung des Collectors: Die Klauengesundheit entwickelte sich kontinuierlich positiv.

„Wir haben deutlich weniger Mortellaro und insgesamt weniger Klauenprobleme.“

Der Betrieb erfasst Gesundheitsdaten systematisch und lässt diese regelmäßig auswerten.

„Seit der Einführung des Collectors konnten wir beobachten, dass sich die Klauengesundheit stetig verbessert hat.“

Saubere und trockene Laufgänge tragen dazu bei, die Klauenbelastung zu reduzieren und den Kühen ein angenehmeres Laufverhalten zu ermöglichen.

 

Bewährt im täglichen Einsatz

Auch nach vielen Jahren im Einsatz schätzt Sebastian Gumtz besonders die Flexibilität und Zuverlässigkeit des Systems. Gleichzeitig überzeugt die einfache Technik.

„Es ist nicht viel dran, was kaputtgehen kann. Die Collector laufen sehr störungsfrei.“

Ein weiterer wichtiger Faktor war die individuelle Anpassung der Fahrwege durch das Lely Center.

„Die Servicetechniker haben die Route sehr gut programmiert. Dadurch konnten viele mögliche Störungen von Anfang an vermieden werden. Und wenn später etwas angepasst werden muss, ist das unkompliziert möglich.“

Natürlich benötigt auch ein Collector Pflege und Wartung. Im Vergleich zur vorherigen Lösung ist der Aufwand jedoch deutlich geringer.

„Man muss den Collector genauso pflegen und sauber machen wie jede andere Technik auch. Aber Arbeitsaufwand, Kraftaufwand und Materialaufwand sind deutlich geringer als vorher.“

 

Ein Blick in die Zukunft

Dass die Entscheidung für den Collector auch heute noch die richtige ist, zeigt sich vor allem in den Zukunftsplänen des Betriebs.

Aktuell plant Familie Gumtz den Bau eines neuen Milchviehstalls. Dabei setzt sie weiterhin konsequent auf Automatisierung und vertraut erneut auf den Collector.

„Wir planen bereits den neuen Stall mit insgesamt acht Collectoren. Wenn ich nicht überzeugt wäre, würde ich das nicht machen.“

Für Sebastian Gumtz steht fest, dass saubere Laufgänge nicht nur den Kühen zugutekommen.

„Es ist einfach schön, wenn man in den Stall kommt, die Laufgänge sauber sind und die Kühe zufrieden wirken. Und auch als Landwirt freut man sich, wenn man fast schon mit Schlappen durch den Stall laufen könnte.“

 

Ständige Weiterentwicklung

Besonders positiv bewertet Sebastian Gumtz, dass die Entwicklung des Collectors kontinuierlich weitergeht. Die stetige Weiterentwicklung der Technik empfindet er als großen Vorteil.

„Es ist toll zu sehen, dass immer wieder nachjustiert und weiterentwickelt wird. Man merkt, dass Lely dem Kunden die bestmögliche Lösung bieten möchte.“

Auch die Akzeptanz der Kühe beeindruckt ihn bis heute.

„Ich finde den Collector einfach klasse. Einmal ist er sogar unter einer Kuh durchgefahren. Das zeigt, wie ruhig die Tiere mit dem System umgehen.“

 

Vom 5.000. zum 10.000. Collector

Was vor drei Jahren mit dem 5.000. Lely Collector begann, ist heute Teil einer weltweiten Erfolgsgeschichte mit über 10.000 installierten Maschinen. Der Betrieb von Sebastian Gumtz zeigt eindrucksvoll, wie automatische Stallreinigung langfristig zu mehr Tierwohl, besserer Klauengesundheit und einem angenehmeren Arbeitsalltag beitragen kann.

Oder, wie Sebastian Gumtz es selbst zusammenfasst:

 

„Der Collector ist ein echter Helfer. Er funktioniert super und ich bin überzeugt davon. Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen.“

 

Sieh Dir jetzt das Video von damals an!

Lely Collector im Stall