Wie entwickelst Du eine Fütterungsstrategie?
Weniger Restfutter, eine ausgewogenere Ernährung für Deine Kühe oder weniger Arbeitsaufwand … es kann viele Gründe geben, warum Du Deine Fütterungsstrategie umsetzen oder optimieren möchtest. Und doch weißt Du vielleicht nicht so recht, wo Du anfangen sollst. Eine Umstellung Deiner Fütterungsstrategie kann ein großer Schritt sein, insbesondere wenn Du eine völlig neue Strategie einführen möchtest. Ganz gleich, wie Deine Situation aussieht – wir helfen Dir gerne beim Einstieg und geben Dir einige Tipps.
Starte Deine Fütterungsstrategie
Fünf Schritte zur richtigen Fütterungsstrategie
1. Definiere Deine Vision: Wo fängst Du an?
Lege zunächst Deine allgemeinen betrieblichen und persönlichen Ziele fest. Was möchtest Du erreichen, und in welchem Zeitrahmen? Skizziere als Nächstes Deine Ziele für die Betriebsführung. Überlege, wo Du Prozesse verbessern oder die Effizienz steigern möchtest, beispielsweise durch die Automatisierung von Fütterungsaufgaben. Lege schließlich Deine Fütterungsziele fest. Möchtest Du die Futterqualität verbessern oder eine größere Vielfalt an Komponenten verwenden? Eine klare Vision hilft Dir dabei, Deinen Betriebsansatz auf die Bedürfnisse Deiner Tiere abzustimmen.
2. Verstehe die Möglichkeiten Deines Betriebs
Mit einer Fütterungsstrategie, die sowohl den Zielen der Milchviehhaltung als auch den Umweltanforderungen gerecht wird, kannst Du Deinen Betrieb so effizient wie möglich führen. Es versteht sich von selbst, dass Du vom Standort Deines Milchviehbetriebs abhängig bist. Über welche Bodenbeschaffenheit verfügst Du? Kannst Du Weidehaltung betreiben? Zu welchen Preisen wird Futter vor Ort in der Regel angeboten? All dies sind Faktoren, die Du bei der Festlegung Deiner Fütterungsstrategie berücksichtigen musst.
3. Berechne Deinen Bedarf an selbst erzeugtem und zugekauftem Futter
Sobald Du Deinen Betrieb, Deine Fütterung und Deine Ziele festgelegt hast, kannst Du einen Blick auf Deine verfügbaren Futterressourcen werfen. Die entscheidende Kennzahl ist der Ertrag abzüglich der Futterkosten. Um Deine Futterbilanz zu ermitteln, musst Du die Futterkosten von Deinen Milcherlösen abziehen. Als Nächstes musst Du entscheiden, ob Du das Verhältnis von Einnahmen zu Futterkosten kurzfristig mit dem Futter beeinflussen möchtest, das Du bereits auf dem Betrieb vorrätig hast, oder mit dem, was Du zukaufen musst. Alternativ kannst Du Deine langfristige Strategie ändern.
4. Konzentrieren Dich auf die Futterkosten und die Futterqualität
Als Nächstes geht es darum, zu definieren, worauf Du selbst Einfluss nehmen kannt. Du hast zwar keinen Einfluss auf den Milchpreis, aber Du kannst die Futterkosten und die Futterqualität beeinflussen, was sich wiederum auf die Milchleistung der Kühe auswirkt. Es geht darum, das richtige Gleichgewicht zwischen Futterqualität, Milchleistung und Kosten zu finden. Die sechs Fütterungsgrundsätze bilden die Grundlage jeder Fütterungsstrategie und sind für die Verbesserung der Futterqualität von Bedeutung.
5. Wenden Dich an Dein lokales Lely Center
Sobald Du Deine Vision in Verbindung mit den verfügbaren Futterressourcen entsprechend der Lage Deines Betriebs skizziert hast, kannst Du Dich nach geeigneten Automatisierungslösungen umsehen. Technische Innovationen können zu einer besseren Fütterungsstrategie und Kostenkontrolle beitragen. Denke beispielsweise an ein automatisches Fütterungssystem wie den Lely Vector, um verschiedene Tiergruppen mit der richtigen Ration zu versorgen.
Die Spezialisten des Lely Centers beraten Dich gerne, damit Du Dich für die Automatisierungslösungen entscheiden kannst, die Deine betrieblichen Zielen am besten entsprechen. Klicke hier, um Dein Lely Center vor Ort zu finden. Die Wahl des Fütterungssystems, das Du in Deinem Milchviehbetrieb einsetzt, bestimmt beispielsweise, ob Du viel Restfutter hast und ob die Futteraufnahme für Deine Kühe optimal ist. Erfahre mehr über automatische Fütterung und Futtervorschub für eine verbesserte Betriebsleistung.






