„Ich bin froh, dass wir den Schritt zum AMS gewagt haben. Wir sind deutlich flexibler und ich kann mir auch mal Zeit für meine Familie raus nehmen.“

Mein Name ist Johannes Huber. Unser Betrieb liegt in Seitersdorf, im fränkischen Seenland. Wir bewirtschaften unseren Betrieb im erweiterten Familienbetrieb. Aktuell haben wir gut 200 Milchkühe, die im neuen Stall von drei A4 Melkrobotern gemolken werden. Wir sind ein reiner Fleckvieh Zuchtbetrieb, die Leistung unserer Herde liegt aktuell bei 11.000 kg...

...An den drei Robotern haben wir im Moment eine Tagesleistung
von 35 kg bei durchschnittlich drei Melkungen am Tag.


Wir haben drei A4 Melkroboter und einen Discovery SW90 Spaltenroboter mit Wasser, der unsere Spalten reinigt. Vor ca. fünf Jahren fiel unsere Entscheidung auf einen Neubau mit Melkroboter, da wir mit unserem damaligen Melkstand an der Grenze waren. Unsere Melkzeit betrug früh und abends jeweils gute drei Stunden. Diese haben wir nur aus der Familie
realisiert. Wir waren von der Arbeitszeit her unflexibel und sehr stark eingebunden.


Der Gedanke die Kühe häufiger als zweimal melken zu können, war sehr reizvoll. Gerade die Freiheit, die Lely den Kühen gewährt, dass sie selbst entscheiden können wann sie zum Melken oder Fressen gehen oder ob sie zur Bürste oder auf den Laufhof gehen, das war der große Vorteil, warum wir uns für den Roboter entschieden haben.


Ich muss auch sagen, es war keine leichte Entscheidung. Ich war lange der Meinung ein großer Melkstand wäre sinnvoller oder einfacher. Anfangs war
hauptsächlich meiner Frau die Entscheidung für einen Roboter wichtig, da man sich eine höhere Flexibilität von der Arbeitszeit versprochen hat. Ein weiterer Faktor war der fehlende Platz: ein Melkstand mit großem Melkhaus wäre Standortbedingt nicht möglich gewesen. Wir wollten den neuen Stall in Hausnähe haben, mit kurzen Wegen zum alten Stall und zum Jungviehstall.


Die Umstellung auf den Roboter hat super geklappt. Wir haben mit 65 Kühen zwei Roboter eingemolken. Am dritten Tag sind die meisten Tiere schon selbstständig zum Melken gegangen und die Leistung ist
angestiegen. Die Sensorik am Roboter finde ich sehr wichtig. Ich
habe, zum Glück, die Brunsterkennung mit dabei. Am Anfang dachte ich, das brauch ich nicht - Ich sehe meine Kühe und besame wie ich möchte.

Nach einemhalben Jahr habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr alle Kühe rindern sehe, da die Brunstbeobachtung während der Melkzeit einfach weg fällt. Das gibt die Technik absolut her. Wird eine Kuh brünstig angezeigt, ich sag mal ab 90% Brunstwahrscheinlichkeit, braucht man sich das Tier eigentlich nicht mehr ansehen, sondern kann gleich besamen. Auch die
Aktivitätsmessung sehe ich als ein großen Vorteil an. Man erkennt sofort, wenn eine Kuh nicht mehr so gut frisst oder zum Kränkeln anfängt, dadruch kann ich frühzeitg handeln.


Ich bin froh, dass wir den Schritt zum AMS gewagt haben, weil wir so einfach deutlich flexibler sind und wir uns auch mal die Zeit für die Familie rausnehmen können. Wir haben uns für den Lely Melkroboter entschieden, weil wir hier den Kühen die größtmöglichste Freiheit bieten können. Die Kühe können gerade in den Roboter rein laufen und müssen keine Stufe übertreten. Eine konstante Melkroutine und die Tatsache, dass rangniedrige Kühe zu einer weniger frequentierten Zeit zum Melken gehen können, sorgt für sehr viel Ruhe in der Herde.


Neben der technischen Betreuung seitens des Lely Center Bayerns, sehe ich auch die Herdenmanagementberatung, bei der Tipps und Ratschläge rund um das Tier gegeben werden, als großen Vorteil an.

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