Wenn Füttern nicht mehr den ganzen Tag bestimmt

  • Fütterung
12. Feb.10:07

550 Bullen. Vier Stallgebäude. Unterschiedliche Tiergruppen, unterschiedliche Bedürfnisse. 
Was früher vor allem eines war: viel Arbeit und ständige Präsenz, läuft heute zuverlässig und im Hintergrund. 

Auf diesem Betrieb übernimmt das Lely Vector-System die Fütterung. Bis zu sieben verschiedene Rationen, verteilt über zwölf Routen, angepasst an jede Tiergruppe. Und genau das verändert mehr als nur den Arbeitsablauf – es verändert die ganze Atmosphäre im Stall. 

Füttern. Was Deine Kühe verdienen. Was Dein Betrieb braucht.

Eine Futterküche, die einfach funktioniert 

Die Entscheidung fiel bewusst auf eine Bunkerlösung. Nicht, weil sie spektakulär ist, sondern weil sie zum Betrieb passt. Die Futterküche ist kompakt, übersichtlich und gut in den Betrieb integriert. Die Komponenten werden mit dem Teleskoplader geladen. Kein anderes Hilfsmittel, kein zusätzlicher Aufwand, keine komplizierten Handgriffe. 

Was zählt, ist die Alltagstauglichkeit. Und genau die macht sich Tag für Tag bemerkbar. 

Morgens füttern und dann Zeit für andere Aufgaben haben 

Eines der größten Ziele beim Einbau des Systems war klar: Arbeitszeit sparen. 
Heute sieht der Morgen so aus: Bunker füllen, etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde. Danach ist die Fütterung erledigt. Und dann passiert etwas, das früher selten war: Der Landwirt kann sich in Ruhe um die Tiere kümmern, kontrollieren, beobachten und anschließend den Tag frei einteilen. Keine feste Fütterungszeit mehr, die alles bestimmt. Kein Druck, „noch schnell“ irgendwo fertig werden zu müssen. Diese Freiheit im Kopf ist oft genauso wertvoll wie die gesparte Zeit selbst. 

Mehr Ruhe im Stall – sichtbar und spürbar 

Auch die Tiere haben sich verändert. Oder besser gesagt: ihr Verhalten. 

Früher standen viele Bullen nach der Fütterung dicht gedrängt am Futtertisch. Heute verteilt sich das Fressen über den ganzen Tag. Es gibt weniger Unruhe, weniger Rangkämpfe, weniger Stress. 

Wenn der Lely Vector durch den Stall fährt, bleiben viele Tiere einfach liegen. Kein Aufspringen, kein Gedränge. Diese Ruhe war so nicht erwartet, ist heute aber einer der größten Pluspunkte. 

Ein Stall, der ruhiger ist, fühlt sich auch für den Menschen besser an. 

Technik, die nicht ersetzt – sondern entlastet 

Der Blick auf Technik ist klar: Sie soll Arbeit abnehmen, nicht komplizierter machen. 
Moderne Systeme wie dieses nehmen Routinen ab, die täglich Energie kosten – und erledigen sie gleichmäßig, zuverlässig und oft sogar präziser. 

Was bleibt, ist mehr Raum für das, was wirklich zählt: 
Entscheidungen treffen, Tiere beobachten, den Betrieb weiterentwickeln. 

Für diesen Betrieb ist klar: Automatisierung ist kein Risiko, sondern eine Chance. 
Und manchmal merkt man erst dann, wie viel Last wegfällt, wenn sie plötzlich nicht mehr da ist. 

 

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