Betrieb Wallner in Biberbach

Betrieb Wallner in Biberbach
Christian Wallner, seine Frau Monika und dessen vier Kinder betreiben einen Milchviehbetrieb mit rund 90 laktierenden Fleckviehkühen, eigener Nachzucht und Lohnunternehmen. Der Betrieb in Biberbach im Landkreis Cham umfasst insgesamt 80 Hektar Acker- und Grünland. 2016 entschied sich das Ehepaar den Betrieb weiterzuführen und baute erst einen, 2017 dann den zweiten Lely Astronaut A4 in den Stall ein. Vom Jahr 2016 bis heute hält ein Lely Discovery Scraper den Boden im Stall sauber. 2023 wurden dann auf knapp zwei Tage die beiden alten Melkroboter gegen zwei neue Lely Astronaut A5 ausgetauscht. Seit Mai 2025 erleichtert auch der Lely Vector den Alltag der Familie Wallner.
Betrieb Wallner, Biberbach
Die Geschichte der Familie Wallner
Mittlerweile lebt und arbeitet die 5. Generation Wallner auf dem „Erlweberhof“. Vorher war es die Familie Greß, die seit Jahrhunderten den Hof bewirtschaftete. Die letzten Greß waren Kinderlos, weshalb der Neffe, Johann Baptist Wallner, 1868 zusammen mit seiner Ehefrau Katharina den Hof erbten und die Landwirtschaft weiterführten.
Den größten Sprung in der Entwicklung des Hofes machten Georg und Christa Wallner, die Eltern des heutigen Besitzer Christian. 1976 übernahm Georg (als Jüngster mit vier älteren Schwestern) das landwirtschaftliche Anwesen und bewirtschaftete es zusammen mit seiner Ehefrau Christa. Christian wuchs (als Ältester von 2 Kindern) in die Landwirtschaft hinein und machte 1995 seine Ausbildung zum Landwirt. Da der Betrieb kontinuierlich wuchs, entschieden sich die Betriebsleiter, 1997 einen neuen Milchviehstall zu bauen. Der Laufstall wurde als Kaltstall in Zimmermannskonstruktion gebaut, verwendet wurde dazu ausschließlich in den Mondphasen geschlagenes Holz aus dem eigenen Wald. Christian setzte 1998 seine Aus- bzw. Weiterbildung zum Agrarbetriebswirt (HLS Almesbach) und zum Landwirtschaftsmeister fort. In dieser Zeit trat seine Frau Monika in sein Leben. 2002 wurde geheiratet und der erste Sohn Florian kam zur Welt. Da seine Eltern noch jung und rüstig waren, kaufte sich Christian im Januar 2006 einen gebrauchten Holzhäcksler und gründete seine eigene Firma: Wallner Hackschnitzel. Das Lohnunternehmen lief gut an, bevor ein Schicksalsschlag einiges änderte. Anfang April 2006 verstarb Christa (Ehefrau des Betriebsleiters, Mama von Christian und gute Seele des Hofes) ganz plötzlich und total unerwartet. Nun standen wir vor der Entscheidung, wie es mit dem Hof und dem Lohnunternehmen weiterlaufen soll und kann. Wir alle entschieden gemeinsam, dass wir es zumindest versuchen wollen und beides zusammen unter einem Hut zu bringen. Es war nicht immer leicht und dennoch haben wir es geschafft, uns durchzukämpfen und beide Betriebe am Laufen zu halten.
In den Jahren zwischen 2006 bis 2012 vergrößerte sich mit Simon, Johannes und Kristina die Familie immer weiter. 2015 entschied sich Georg, den landwirtschaftlichen Betrieb an Christian zu übergeben. Er blieb uns als Angestellter erhalten und ist bis heute immer da, wenn man ihn braucht.
Bei der Übernahme des Hofes standen wir wieder vor der Entscheidung, wie es weitergehen soll. Und wieder haben wir uns nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, beide Betriebe zu erhalten, jedoch nur mit deutlichen Arbeitsentlastungen, weshalb wir unseren Betrieb technisch aufrüsteten.
Wir entschieden uns für ein Automatisches Melksystem (AMS), auch Melkroboter genannt. Unsere Wahl fiel dabei auf den AMS Astronaut A4 der Firma Lely. Ab November 2015 wurde der Stallumbau in Angriff genommen und so konnte bereits im Juli 2016 unser erster Melkroboter einziehen: „Paul“. Zeitgleich startete „Sepp“, ein Lely Discovery Spaltenschieber und reinigt seitdem bei seinen Runden die Laufgänge, um die Spalten sauber zu halten und so die Klauen- und Stallhygiene zu erleichtern.
Im Dezember 2017 nahm, nach einer weiteren Umbauphase, der zweite Astronaut A4 „Peter“ seine Arbeit auf. Für uns als landwirtschaftlicher Betrieb, vor allem aber als Familie, sind diese Investitionen eine erhebliche Arbeitsentlastung und Zeitersparnis.
Im Dezember 2022 entschieden wir uns, die beiden AMS A4 gegen neue und effizientere Lely A5 auszutauschen. Seitdem melkt die neue Generation Melkroboter auf dem Betrieb, jedoch heißen beiden immer noch Peter und Paul.
Um unseren Senior-Chef zu entlasten und die Fütterung der Herde besser optimieren zu können, entschieden wir uns im Winter 2024/25 für den Einbau eines Automatischen Fütterungssystems. Da wir mit dem Lely Center Wernberg gute Erfahrungen gemacht haben, fiel unsere Wahl erneut auf eine Lely-Maschine, den Lely Vector. Und natürlich hat auch dieser wieder einen Namen bekommen: „Girgl“.

















