Die Bullenmast stellt besondere Anforderungen an die tägliche Fütterung, welche im Bereich der konventionellen Fütterung vor allem aus arbeitswirtschaftlicher Sicht schwer umzusetzen sind. Im Folgenden berichtet Landwirt Berthold Holterhus aus Lengerich von seinen Erfahrungen mit dem System. Auf seinem Betrieb werden seit 2022 insgesamt 300 Mastbullen in zwei Gebäuden von dem Lely Vector gefüttert. 

Die Bullenmast stellt besondere Anforderungen an die tägliche Fütterung, welche im Bereich der konventionellen Fütterung vor allem aus arbeitswirtschaftlicher Sicht schwer umzusetzen sind. So sollten im Mastverlauf je nach Alter und Gewicht der Tiere mind. drei verschiedene Rationen gefüttert werden, auch die TM-Aufnahme verdreifacht sich im Mastverlauf. Neben diesen sich ändernden Anforderungen im Bereich der Tiere, stellen auch die baulichen Begebenheiten eine Herausforderung dar. Zumeist viele kleine Buchten mit geringen und zum Teil wechselnden Tierzahlen und ein knappes Tier: Fressplatzverhältnis vor allem in der Endmast sind zwei wichtige Aspekte in der Fütterung der Bullen.

Mit seiner geringen Größe, der einzigartigen Fütterung nach Bedarf und der hohen Mischgenauigkeit ist der Lely Vector Misch- und Fütterungsroboter der ideale Partner für die Bullenmast. Im Folgenden berichtet Landwirt Berthold Holterhus aus Lengerich von seinen Erfahrungen mit dem System. Auf seinem Betrieb werden seit 2022 insgesamt 300 Mastbullen in zwei Gebäuden von dem Lely Vector gefüttert.

1.      Wie seid Ihr zu dem System gekommen?

„Wir haben eine PV-Anlage auf unseren Stallgebäuden, bei einer Vergütung von knapp 7ct kam schnell der Gedanke, den produzierten Strom selbst zu verbrauchen. Wir waren deshalb auf er Suche nach einem elektrischen Fütterungssystem – am Ende sind wir dann beim Lely Vector gelandet. Die Tatsache das ich bei dem System kein loses Futter habe, war für uns eines der Argumente für das System.“

 

2.      Wie viele Rationen füttert Ihr?

„Wir füttern heute tatsächlich sieben verschiedene Rationen. Wir kriegen die Fresser mit 150 - 160 kg. Man ist da ja einfach herrlich flexibel. Für uns klappt das so super, wir füttern zum Beispiel etwas Eukalyptus als Prophylaxe, wenn wir die Bullen einstallen. Total einfach über den Mineralfutterdosierer.“

 

3.      Wie arbeitest Du mit den Futterhöhen?

„Wir haben bei uns die Besonderheit, dass wir nachts nicht füttern. Dies hat zum einen den Hintergrund, dass wir nur den eigenen Strom verbrauchen wollen, außerdem möchte ich den Trog einmal täglich komplett sauber haben. Damit das gut funktioniert, schraube ich die Futterhöhe abends von 20 – 23 Uhr hoch, sodass mehr gefüttert wird. Bis morgens ist das dann weggefressen.“

4.      Welche Effekte konntest Du bisher feststellen?

„Wir haben in der Endmast ein Tier: Fressplatzverhältnis von 1:3, der Mischer füttert hier heute bis zu acht Mal täglich und wir haben einfach wunderbar ruhige Bullen. Zudem fressen die Bullen heute wesentlich mehr und gehen fast bis auf eine TM-Aufnahme von 13 kg, das ist schon Wahnsinn, damit hätte ich nicht gerechnet.“

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