Geschichten von Landwirten
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Was tun, wenn die Stallkapazitäten eine optimale Auslastung von Melkrobotern verhindern und ein Abstocken der Herde keine Option ist? Familie Ohlhoff aus Hermannsburg zeigt, wie es trotzdem funktioniert: Aus wirtschaftlichen Gründen kombinierte der Betrieb zwei neue Lely Astronaut A5 Melkroboter mit einem gebrauchten Lely Astronaut A4.

„Ich sehe es aktuell nicht, dass ich mit einem A5 oder auch einem A5 Next mehr Geld verdienen würde“, sagt Friedrich Heitmann im Interview. Bereits 2018 entschied sich der junge Landwirt gemeinsam mit seinen Eltern für den Kauf von zwei gebrauchten Lely Astronaut A4 und melkt mit diesen aktuell rund 5100 kg Milch je Tag.


„Auch wenn ich immer gerne gemolken habe, kam für uns beim Neubau nur die Automatisierung des Melkens in Frage“ sagt Betriebsleiter Jan Schoone rückblickend und so entstand schon in der Planungsphase eine intensive Zusammenarbeit mit dem Lely Center.

„Mit der Umstellung auf das automatische Melken können wir heute unsere vorhandenen Stallkapazitäten bestmöglich nutzen“, sagt Heiko Kehlbeck auf die Frage nach den Gründen für das automatische Melken im Betrieb. Erst vor wenigen Wochen hatten in zwei Etappen gleich vier Lely Astronaut A5 einen Großteil der Melkarbeit im Betrieb übernommen.




Für Familie Stahmer aus Rastede kam automatisches Melken lange Zeit nicht in Frage, "weil Weide und Roboter für uns nicht zusammen passte", berichtet Maike Stahmer rückblickend. Wie gut Weide und automatisches Melken zusammen funktionieren zeigen heute vor allem die Zahlen, „wir haben im Sommer wie auch Winter rund 3,0 - 3,3 Melkungen im Schnitt“, sagt Maike Stahmer, „im Sommer machen besonders die jungen Färsen sogar mehr Melkungen, da sie deutlich mehr Platz im Stall haben“.
