Geschichten von Landwirten
Lies die Erfahrungsberichte unserer Kunden und erfahre mehr über unsere Produkte und Dienstleistungen.
Lies die Erfahrungsberichte unserer Kunden und erfahre mehr über unsere Produkte und Dienstleistungen.
49 Artikel
Automatisches Melken im Großbetrieb – nach 17 Jahren mit Melkkarussell hat sich der Rischenhof aus Uthlede für einen grundlegenden Systemwechsel entschieden: Statt eines 50er Außenmelker-Karussells setzt der Betrieb heute auf insgesamt 27 Lely Astronaut A5 Melkroboter im bestehenden Gebäude, die sich auf die beiden Standorte Uthlede und Stotel verteilen. Aktuell melkt der Betrieb rund 1.200 Kühe mit steigender Tendenz. Derzeit sind 24 Roboter im Einsatz und bis zum Jahresende sollen die Roboter 25, 26 und 27 installiert werden. Die geplante Anzahl an Robotern ist damit bereits auf das zukünftige Wachstum des Betriebs ausgelegt.
Die Entscheidung für das automatische Melken war dabei weit mehr als eine technische Veränderung. Für den Betrieb bedeutete dies die Chance, Tierwohl, Arbeitsorganisation und Herdenmanagement grundlegend neu zu denken.
„Unser Ziel war nie einfach nur ein anderer Melkprozess“, erklärt Marik Peters, Betriebsleiter auf dem Rischenhof. „Wir wollten ein Umfeld schaffen, in dem das Tier im Mittelpunkt steht und wir bestmögliche Bedingungen für Kuh und Mensch schaffen. Dabei geht es um Ruhe im Stall, klare Strukturen, hervorragende Tierbetreuung und Arbeitsabläufe, die sowohl für die Tiere als auch für unser Team nachhaltig funktionieren.“

Der Betrieb von Jan Kuhlmann in Damme steht für kontinuierliche Weiterentwicklung und klare Zukunftsentscheidungen. Bereits 1995 legte die Familie mit dem Bau eines Boxenlaufstalls für 60 Kühe den Grundstein für die Milchviehhaltung.
In den folgenden Jahren wurde der Betrieb stetig erweitert – unter anderem durch einen weiteren Stallbau sowie den Ausbau der Herde auf über 100 melkende Kühe.
Heute umfasst der Betrieb:
Parallel zur Milchviehhaltung betreibt die Familie auch Schweinemast mit rund 1.200 Plätzen und bewirtschaftet etwa 165 Hektar Fläche.

Was tun, wenn die Stallkapazitäten eine optimale Auslastung von Melkrobotern verhindern und ein Abstocken der Herde keine Option ist? Familie Ohlhoff aus Hermannsburg zeigt, wie es trotzdem funktioniert: Aus wirtschaftlichen Gründen kombinierte der Betrieb zwei neue Lely Astronaut A5 Melkroboter mit einem gebrauchten Lely Astronaut A4.

Viele Milchviehbetriebe stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Wie kann Arbeitszeit gespart werden? Wie kann man Abläufe vereinfachen und gleichzeitig die Grundfutterqualität im Blick behalten?
Bei Arne und seiner Familie war schnell klar: Zusätzliche Arbeitskräfte sind keine langfristige Lösung, stattdessen müssen Prozesse smarter werden.
Dem Betrieb ist Automatisierung grundsätzlich nicht fremd. Nach der Integration von Lely Astronaut Melkrobotern wurde bewusst der nächste Schritt in Richtung autonomer Frischgrasfütterung mit dem Lely Exos gegangen.

„Ich sehe es aktuell nicht, dass ich mit einem A5 oder auch einem A5 Next mehr Geld verdienen würde“, sagt Friedrich Heitmann im Interview. Bereits 2018 entschied sich der junge Landwirt gemeinsam mit seinen Eltern für den Kauf von zwei gebrauchten Lely Astronaut A4 und melkt mit diesen aktuell rund 5100 kg Milch je Tag.

Schon als Kind wusste Renke Hinrichs, wohin sein Weg führt. „Ich wollte schon immer Landwirt werden.“ Die Arbeit in der Natur, der Umgang mit den Tieren, die Abwechslung – genau das hat ihn von Anfang an begeistert. „Jeder Tag ist anders, und genau das macht mir Spaß.“ Diese Haltung prägt seinen Alltag bis heute. Und sie prägt auch seine Entscheidungen.

330 Bullen. Klare Abläufe. Hohe Fresspeaks und diese vor allem in den Abendstunden. Wer einen Bullenmastbetrieb dieser Größenordnung führt, weiß: Fütterung muss funktionieren. Immer. Genau hier sind wir heute zu Gast. Auf einem Betrieb, der seit einiger Zeit auf das automatische Fütterungssystem Lely Vector setzt. Begleitet werden wir dabei von Maria Köhler-Boragno, Farm Management Support Specialist (Herdenmanagement) bei Lely Deutschland.

Bei unserem Besuch im März 2026 erzählt uns Henning von seinen Erfahrungen und Beweggründen für die Automatisierung seines Milchviehbetriebs.

Wenn man Sebastian fragt, warum er seinen Betrieb auf Automatisierung umgestellt hat, kommt die Antwort ohne Zögern. Der Milchviehbetrieb im Allgäu umfasst rund 45 Milchkühe plus weibliche Nachzucht. Früher arbeiteten die Eltern im täglichen Betrieb mit, doch mit zunehmendem Alter wurde klar, dass sich etwas verändern musste.
„Arbeitswirtschaftlich musste sich etwas ändern. Wir wollten den Betrieb zukunftsfähig aufstellen und gleichzeitig flexibler werden.“
Heute laufen auf dem Hof ein Lely Astronaut, ein Lely Vector und ein Lely Collector – zusammen ein System, das den Stallalltag spürbar verändert hat.
