Geschichten von Landwirten
Geschichten von Landwirten
10 Artikel
"Ich wusste nach meinem Praktikum immer noch nicht, was ich werden wollte. Irgendwann habe ich meine Eltern gefragt: Darf ich eigentlich auch Landwirt werden?"
Es war ein Satz, der alles veränderte.
Für seine Eltern kam diese Frage überraschend. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass Lukas einmal den Familienbetrieb übernehmen möchte. Umso größer war die Freude, als aus einer vorsichtigen Überlegung echte Begeisterung wurde.
Heute gibt es für Lukas Bronnert keinen Zweifel mehr: Die Landwirtschaft ist seine Leidenschaft – und er hat ein klares Ziel vor Augen. Er möchte den Familienbetrieb fit für die Zukunft machen.

Automatisches Melken im Großbetrieb – nach 17 Jahren mit Melkkarussell hat sich der Rischenhof aus Uthlede für einen grundlegenden Systemwechsel entschieden: Statt eines 50er Außenmelker-Karussells setzt der Betrieb heute auf insgesamt 27 Lely Astronaut A5 Melkroboter im bestehenden Gebäude, die sich auf die beiden Standorte Uthlede und Stotel verteilen. Aktuell melkt der Betrieb rund 1.200 Kühe mit steigender Tendenz. Derzeit sind 24 Roboter im Einsatz und bis zum Jahresende sollen die Roboter 25, 26 und 27 installiert werden. Die geplante Anzahl an Robotern ist damit bereits auf das zukünftige Wachstum des Betriebs ausgelegt.
Die Entscheidung für das automatische Melken war dabei weit mehr als eine technische Veränderung. Für den Betrieb bedeutete dies die Chance, Tierwohl, Arbeitsorganisation und Herdenmanagement grundlegend neu zu denken.
„Unser Ziel war nie einfach nur ein anderer Melkprozess“, erklärt Marik Peters, Betriebsleiter auf dem Rischenhof. „Wir wollten ein Umfeld schaffen, in dem das Tier im Mittelpunkt steht und wir bestmögliche Bedingungen für Kuh und Mensch schaffen. Dabei geht es um Ruhe im Stall, klare Strukturen, hervorragende Tierbetreuung und Arbeitsabläufe, die sowohl für die Tiere als auch für unser Team nachhaltig funktionieren.“

Der Betrieb von Jan Kuhlmann in Damme steht für kontinuierliche Weiterentwicklung und klare Zukunftsentscheidungen. Bereits 1995 legte die Familie mit dem Bau eines Boxenlaufstalls für 60 Kühe den Grundstein für die Milchviehhaltung.
In den folgenden Jahren wurde der Betrieb stetig erweitert – unter anderem durch einen weiteren Stallbau sowie den Ausbau der Herde auf über 100 melkende Kühe.
Heute umfasst der Betrieb:
Parallel zur Milchviehhaltung betreibt die Familie auch Schweinemast mit rund 1.200 Plätzen und bewirtschaftet etwa 165 Hektar Fläche.

Viele Milchviehbetriebe stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Wie kann Arbeitszeit gespart werden? Wie kann man Abläufe vereinfachen und gleichzeitig die Grundfutterqualität im Blick behalten?
Bei Arne und seiner Familie war schnell klar: Zusätzliche Arbeitskräfte sind keine langfristige Lösung, stattdessen müssen Prozesse smarter werden.
Dem Betrieb ist Automatisierung grundsätzlich nicht fremd. Nach der Integration von Lely Astronaut Melkrobotern wurde bewusst der nächste Schritt in Richtung autonomer Frischgrasfütterung mit dem Lely Exos gegangen.

Über 300 Bullen stehen entspannt am Futtertisch. Sie wissen genau, dass sie sich auf eines verlassen können: frisches Futter – rund um die Uhr. Es ist früh am Morgen auf unserem Hof. Während viele noch schlafen, läuft bei uns bereits alles auf Hochtouren. Über 300 Bullen warten nicht und sie müssen zuverlässig, gleichmäßig und effizient versorgt werden. Genau hier kommt unser wichtigster Mitarbeiter ins Spiel: der Lely Vector.
Für uns ist er mehr als nur Technik. Er ist ein echter Teil unseres Teams.

Schon als Kind wusste Renke Hinrichs, wohin sein Weg führt. „Ich wollte schon immer Landwirt werden.“ Die Arbeit in der Natur, der Umgang mit den Tieren, die Abwechslung – genau das hat ihn von Anfang an begeistert. „Jeder Tag ist anders, und genau das macht mir Spaß.“ Diese Haltung prägt seinen Alltag bis heute. Und sie prägt auch seine Entscheidungen.

330 Bullen. Klare Abläufe. Hohe Fresspeaks und diese vor allem in den Abendstunden. Wer einen Bullenmastbetrieb dieser Größenordnung führt, weiß: Fütterung muss funktionieren. Immer. Genau hier sind wir heute zu Gast. Auf einem Betrieb, der seit einiger Zeit auf das automatische Fütterungssystem Lely Vector setzt. Begleitet werden wir dabei von Maria Köhler-Boragno, Farm Management Support Specialist (Herdenmanagement) bei Lely Deutschland.

Wenn man Sebastian fragt, warum er seinen Betrieb auf Automatisierung umgestellt hat, kommt die Antwort ohne Zögern. Der Milchviehbetrieb im Allgäu umfasst rund 45 Milchkühe plus weibliche Nachzucht. Früher arbeiteten die Eltern im täglichen Betrieb mit, doch mit zunehmendem Alter wurde klar, dass sich etwas verändern musste.
„Arbeitswirtschaftlich musste sich etwas ändern. Wir wollten den Betrieb zukunftsfähig aufstellen und gleichzeitig flexibler werden.“
Heute laufen auf dem Hof ein Lely Astronaut, ein Lely Vector und ein Lely Collector – zusammen ein System, das den Stallalltag spürbar verändert hat.


550 Bullen. Vier Stallgebäude. Unterschiedliche Tiergruppen, unterschiedliche Bedürfnisse.
Was früher vor allem eines war: viel Arbeit und ständige Präsenz, läuft heute zuverlässig und im Hintergrund.
Auf diesem Betrieb übernimmt das Lely Vector-System die Fütterung. Bis zu sieben verschiedene Rationen, verteilt über zwölf Routen, angepasst an jede Tiergruppe. Und genau das verändert mehr als nur den Arbeitsablauf – es verändert die ganze Atmosphäre im Stall.
