Automatisierung, die Freiräume schafft – Ein Erfahrungsbericht aus dem Allgäu

  • Fütterung
  • Stallreinigung
  • Melken
26. März16:05

Wenn man Sebastian fragt, warum er seinen Betrieb auf Automatisierung umgestellt hat, kommt die Antwort ohne Zögern. Der Milchviehbetrieb im Allgäu umfasst rund 45 Milchkühe plus weibliche Nachzucht. Früher arbeiteten die Eltern im täglichen Betrieb mitdoch mit zunehmendem Alter wurde klar, dass sich etwas verändern musste. 

„Arbeitswirtschaftlich musste sich etwas ändern. Wir wollten den Betrieb zukunftsfähig aufstellen und gleichzeitig flexibler werden.“ 

Heute laufen auf dem Hof ein Lely Astronaut, ein Lely Vector und ein Lely Collector – zusammen ein System, das den Stallalltag spürbar verändert hat.

Automatisches Melken und Füttern – ein System, das zusammenarbeitet

Ein zentraler Schritt in der Automatisierung war die Anschaffung des automatischen Melksystems Lely Astronaut. Für Sebastian war die Entscheidung vor allem eine Frage der Arbeitsorganisation. 

„Durch die Automatisierung bin ich einfach flexibler geworden. Früher musste ich zu festen Zeiten im Stall sein – heute schafft mir der Roboter einen gewissen Freiraum.“ 

Die Kühe entscheiden selbst, wann sie zum Melken gehen. Viele nutzen den Roboter drei- bis viermal täglich. Dieser individuelle Rhythmus sorgt für eine gleichmäßige Milchleistung und mehr Ruhe im Stall. 

Mit dem automatischen Melken wurde für Sebastian schnell klar, dass auch die Fütterung angepasst werden muss. Wenn Kühe häufiger zum Melken gehen, spielt eine konstante und gut abgestimmte Futterversorgung eine entscheidende Rolle. 

Hier kommt der Lely Vector ins Spiel. Das automatische Fütterungssystem sorgt dafür, dass die Tiere rund um die Uhr frisches Futter am Futtertisch vorfinden. 

„Wenn die Kühe drei- bis viermal am Tag melken, dann muss die Fütterung passen. Ich wollte die Kraftfuttergaben reduzieren und die Grundfutteraufnahme erhöhen.“ 

Heute wird im Melkroboter nur noch eine kleinere Menge Kraftfutter als Lockmittel eingesetzt. Die eigentliche Futteraufnahme erfolgt über das Grundfutter – frisch gemischt und regelmäßig vorgelegt durch den Vector. 

Das Ergebnis: 

  • weniger Kraftfuttereinsatz 
  • höhere Grundfutteraufnahme 
  • stabilere pH-Werte im Pansen 
  • ein deutlich ruhigeres Fressverhalten 

 

Zeit sparen, ohne Qualität zu verlieren 

Die Automatisierung bringt für Sebastian vor allem eines: Zeit. 

„Durch die Fütterung sparen wir enorm viel Arbeitszeit.“ 

Der Vector übernimmt das Mischen, das Vorlegen und das regelmäßige Nachschieben des Futters – rund um die Uhr. Ohne Stress und ohne feste Fütterungszeiten. 

Gleichzeitig bleibt die Futterqualität konstant hoch, weil die Rationen genau und zuverlässig erstellt werden. Das wirkt sich direkt auf Tiergesundheit und Leistung aus. 

 

Eine entspannte, ausgeglichene Herde 

Seit der Umstellung auf die automatisierten Systeme hat sich auch die Herde spürbar verändert. 

„Die Kühe sind entspannter und ausgeglichener.“ 

Das Zusammenspiel aus ruhiger, verlässlicher Fütterung, automatischem Melken und einer sauberen Stallumgebung durch den Lely Collector schafft ein Umfeld, in dem sich die Tiere wohlfühlen. 

Die Kühe können ihrem natürlichen Rhythmus folgen: fressen, ruhen und melken – wann immer sie möchten. 

Technik, auf die man sich verlassen kann 

Neben der Technik selbst spielt für Sebastian auch der Service eine wichtige Rolle. 

„Mein Lely Center ist sehr zuverlässig, und die Mitarbeiter sind top.“ 

Für ihn ist das ein entscheidender Punkt: Technik kann nur dann wirklich entlasten, wenn sie zuverlässig läuft – und wenn im Hintergrund Menschen stehen, auf die man sich verlassen kann. 

 

Du willst genau wissen wie Sebastian auf seinem Betrieb arbeitet? Dann schau Dir hier das Video an!

Andere Blogartikel